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Willkommen bei der Kolpingsfamilie Ss Ewaldi-Bocholt

Kolpingsfamilie
Brüder Ewald

Die Patrone unserer Kolpingfamilie
Unsere Kirchen- und Gemeindepatrone sind die heiligen Brüder Ewaldi. Über ihre Herkunft und ihr Leben ist nur wenig bekannt. Die beiden Ewaldi (nach ihrer Haarfarbe der weiße und der schwarze Ewald genannt) waren vermutlich keine leiblichen Brüder, sondern Ordensbrüder, wahrscheinlich Benediktiner.
Um 690 kamen sie als Gefährten des heiligen Willibrord von den britischen Inseln aufs Festland. Sie überquerten den Rhein und verkündeten als erste in unserer Gegend die Botschaft Jesu Christi. Doch schon nach kurzer Zeit wurden sie wegen ihres Glaubens getötet. Im Jahre 693 starben sie als Märtyrer. Ihre Gebeine befinden sich in der Kirche St. Kunibert in Köln.
Das Fest der heiligen Ewaldi ist am 3. Oktober. Wir feiern unser Patronatsfest jeweils am ersten Sonntag nach diesem Tag.

 

 Allgemein zu Adolph Kolping

Gebet der Kolpingsfamilie

Herr Jesus Christus,
deine Botschaft zu verkünden und sie in die Tat umzusetzen,
ist dein Auftrag an die Kirche.
Wir danken dir für dein Vertrauen,
das du in die Menschen gesetzt hast.
Wir danken dir für den Menschen Adolph Kolping,
der uns in dieser Aufgabe zum Vorbild wurde.
Gib uns die Gaben, durch die er sein Werk prägte:
Gläubigkeit und Selbstvertrauen, Lebensernst und Freude,
Selbstverantwortung und Solidarität,
Geschichtsbewusstsein und Fortschrittswille.
Stärke unseren Glauben, damit wir der Welt
und ihren Forderungen nicht ausweichen.
Wecke in uns die Hoffnung, dass wir Freude verbreiten,
wo wir uns um Menschen bemühen.
Festige die Liebe, dass wir verantwortungsvoll mitarbeiten
an der Entwicklung der Kirche
und einer menschlichen Gesellschaft.
Unsere Gemeinschaft im Kolpingwerk soll ein Anfang sein
für dein kommendes Reich.
Wir sind bereit. Amen.

Mit Kolping durch das Jahr 2013

Kolping Kurzbiographie 

Am 8. Dezember 1813 wird Adolph Kolping in Kerpen bei Köln als viertes Kind des Gemeindeschäfers Peter Kolping und seiner Frau Anna Kolping geboren.

Die Zeit ist geprägt von tiefgreifendem und nachhaltigem Wandel im Übergang von der ständischen Agrargesellschaft zur neuzeitlichen Industriegesellschaft, die rasante Entwicklungen mit sich brachte und damit das Leben der Menschen auf vielfältige Weise veränderte. Auch Adolph Kolpings Lebenswerk ist von diesen Zeitläufen stark berührt worden. Zunächst absolvierte er nach der Volksschule eine Schuhmacherlehre in Kerpen und arbeitete von 1829 bis 1832 erst als wandernder Geselle, dann bis1837 in Kölner Schuhmacherwerkstätten. Den jungen Handwerker drängte es aufgrund der vielfältigen und bedrückenden Erfahrungen, diese Enge des Gesellendaseins zu verlassen, um als Priester für die Menschen und die Kirche tätig werden zu können. Dazu musste er zunächst das Abitur nachmachen und besuchte deshalb von 1837 bis 1841 das Marzellengymnasium in Köln. Es schloss sich das Theologiestudium in München und Bonn an, bis Adolph Kolping schließlich am 13.04.1845 in der Minoritenkirche zu Köln die Priesterweihe erhielt. Als Kaplan in Elberfeld findet Adolph Kolping dann seine Lebensaufgabe im dort durch die Initiative des Lehrers Johann Georg Breuer entstandenen Katholischen Gesellenverein, den er als einen Weg zur Lösung der sozialen Fragen der Zeit erkannte und ausgebaut wissen wollte. Als Domvikar und Rektor der Minoritenkirche wirkte Adolph Kolping ab 1849 in Köln für die Ausbreitung dieses Werkes. In Wort und Schrift setzte er sich intensiv mit den Fragen seiner Zeit auseinander. Sein vordringliches Bemühen besteht darin, sich den Problemen der Zeit zu stellen, an deren Lösungen mitzuarbeiten und so an der Gestaltung von Kirche und Gesellschaft mitzuwirken. Dank seines unermüdlichen Einsatzes nimmt sein Werk einen raschen Aufschwung. Als er am 4. Dezember 1865 kurz vor seinem 52. Geburtstag starb, existierten mehr als 400 Gesellenvereine in Deutschland und vielen Teilen Europas. Nach seinem Tod wurde sein Werk kontinuierlich weiter ausgebaut und weiterentwickelt. Trotz weiterhin widriger Zeitumstände, wie zweier Weltkriege in Europa, gelang es den Verantwortlichen immer wieder, das Kolpingwerk auf die Höhe der Zeit zu bringen, um so jeweils den Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

Am 27. Oktober 1992 wurde Adolph Kolping durch Papst Johannes Paul II. in Rom seliggesprochen. Im Jahr 2013 zählen wir weltweit in 61 Nationen ungefähr 500.000 Kolpingschwestern und Kolpingbrüder. 

 
Kolping-Josef

Kontakt

Josef Groß-Holtwick

j-grossholtwick@t-online.de